• Buchpremiere zur Leipziger Buchmesse 2019

    Am Freitag, den 22. März 2019 wurde im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig die neueste Publikation des Archiv Bürgerbewegung Leipzig vorgestellt. Das von Peter Wensierski verfasste Buch "Fenster zur Freiheit. Die radix-blätter. Untergrundverlag und -druckerei der DDR-Opposition", welches vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. herausgegeben wurde, beschreibt eine spannende und zugleich einmalige Geschichte. 

    collage

    Stephan Bickhardt und Ludwig Mehlhorn betrieben von 1985 bis 1990 den wohl einzigen unabhängigen, illegalen Verlag in der DDR. Ihre Zeitschrift „radix-blätter“ war ein Debattenforum der Opposition.

    Wie war das möglich? Eine versteckte Kammer hinter dem elterlichen Schlafzimmer, verbotene Druckmaschinen, illegal angestellte Arbeitskräfte. Mehr als hunderttausend hektografierte Seiten, die in der ganzen DDR verbreitet wurden, ohne dass der Geheimdienst es verhindern konnte. 136 Autoren packten - nicht anonym, sondern unter ihrem Namen - in den radix-blättern Themen an, die in der DDR sonst nicht öffentlich diskutiert werden konnten, Themen, die heute immer noch aktuell sind: Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, alte und neue Nazis, das Verhältnis der Deutschen zu Osteuropa, die Mauern im Kopf, die Strukturen von Macht, Herrschaft und Gewalt und der Wert von Demokratie

    Am Freitag, den 22. März 2019 wurde im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig die neueste Publikation des Archiv Bürgerbewegung Leipzig vorgestellt. Das von Peter Wensierski verfasste Buch "Fenster zur Freiheit. Die radix-blätter. Untergrundverlag und -druckerei der DDR-Opposition", welches vom Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. herausgegeben wurde, beschreibt eine spannende und zugleich einmalige Geschichte. 

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    Stephan Bickhardt und Ludwig Mehlhorn betrieben von 1985 bis 1990 den wohl einzigen unabhängigen, illegalen Verlag in der DDR. Ihre Zeitschrift „radix-blätter“ war ein Debattenforum der Opposition.

    Wie war das möglich? Eine versteckte Kammer hinter dem elterlichen Schlafzimmer, verbotene Druckmaschinen, illegal angestellte Arbeitskräfte. Mehr als hunderttausend hektografierte Seiten, die in der ganzen DDR verbreitet wurden, ohne dass der Geheimdienst es verhindern konnte. 136 Autoren packten - nicht anonym, sondern unter ihrem Namen - in den radix-blättern Themen an, die in der DDR sonst nicht öffentlich diskutiert werden konnten, Themen, die heute immer noch aktuell sind: Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, alte und neue Nazis, das Verhältnis der Deutschen zu Osteuropa, die Mauern im Kopf, die Strukturen von Macht, Herrschaft und Gewalt und der Wert von Demokratie

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