Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. bleibt am Montag, den 2. Oktober 2017 und am Montag, den 30. Oktober 2017 ganztägig geschlossen.

Das Buch "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" von Peter Wensierski erzählt "wie eine Gruppe junger Leipziger die Rebellion in der DDR wagte" - die wahre Geschichte einer Gruppe junger Leute, die Ende der achtziger Jahre in Leipzig lebte. Sie planen verwegene Demonstrationen und stellen auf abenteuerliche Weise verbotene Flugblätter, Fotos und Filmaufnahmen her.

Das Buch ist vor wenigen Tagen erschienen und wird während der Buchmesse präsentiert. Am Freitag, den 24. März 2017 um 19.00 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (Grimmaische Straße 6).

Am Sonnabend, den 25. März 2017 um 18.30 Uhr Open-Air-Lesung an authentischen Orten (Treffpunkt: Eingang City-Tunnel, ehemaliges Untergrundmessehaus) und ab 20.00 Uhr sind Videos, Fotos und Audios zum Buch zu sehen und zu hören im Museum in der "Runden Ecke" (ehem. Stasikinosaal, Dittrichring 24).

Begleitveranstaltung zur Plakatausstellung „'Verordnete Solidarität'. Der Umgang mit 'Fremden' in der DDR“

Unveröffentlichtes Filmmaterial zu rechter Subkultur in der DDR und Nachwendezeit wird am 9. März 2017 um 19 Uhr in der BStU-Außenstelle Leipzig (Dittrichring 24, 04109 Leipzig) gezeigt.

 
Filmausschnitte + Gespräch mit Peter Wensierski
Moderation: Andreas Peter Pausch (Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.)
 
Peter Wensierski, ehemaliger DDR-Korrespondent und Redakteur des ARD Magazins Kontraste, gilt als kritischer Beobachter der DDR-Gesellschaft. Er zeigt bisher unveröffentlichtes Filmmaterial über ostdeutsche Neonazis, Hooligans und rechtsextreme Jugendliche aus den Jahren 1988 bis 1992.
Trotz eines ab 1985 verhängten Einreiseverbots gelang es Wensierski mit geschmuggelten Kameras seltene Filmaufnahmen mit Skinheads und jungen Neonazis von Oppositionellen in Ost-Berlin anfertigen zu lassen. Die Aufnahmen zeigen ideologisch gefestigte junge Männer, deren Gruppierung – entgegen der offiziellen Deutung – nicht vom Westen gesteuert wurde. Weitere Filme zeigen Ausschnitte aus dem Alltag rechter Subkultur nach dem Fall der Mauer - darunter sind Interviews mit rechten Jugendlichen sowie Aufnahmen von Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und Polizei in Leipzig. Den Abschluss der Vorführung bildet eine dokumentarische Filmbeobachtung auf dem Berliner Alexanderplatz nach dem 3. Oktober 1990.
 

Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. in Kooperation mit der BStU-Außenstelle Leipzig.

Im Herbst 2016 erhielt das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. von Hinrich Kley-Olsen (www.mauerfall-berlin.de) eine großzügige Schenkung von fast 200 Büchern zu Repression, Opposition und Widerstand in der SBZ/DDR. Diese wurden mittlerweile erschlossen und stehen den Nutzern in der Präsenzbibliothek des Archivs kostenfrei zur Verfügung.

Stolpersteinverlegung am 19. September 2016Am 19. September 2016 wurden in Leipzig weitere 27 STOLPERSTEINE verlegt. Vor den ehemaligen Wohnorten ermordeter Leipziger Mitbürger verlegte der Kölner Bildhauer Gunter Demnig diese Erinnerungsmale ebenerdig in den Gehweg.

Der Stolperstein für Ingeborg Gebhardt wurde auch stellvertretend für all die namenlosen Kinder mit dem gleichen Schicksal verlegt. Aufgrund einer angeborenen geistigen Behinderung befand sich die 1933 geborene kleine Ingeborg von 1936 bis zum 27. September 1940 im Katharinenhof Großhennersdorf. Am 2. Oktober 1940 wurde sie nach Pirna-Sonnenstein verlegt und dort ermordet.

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StolpersteinAusstellung 160Die Arbeitsgruppe zur Koordinierung des Erinnerungsprojekts Stolpersteine in Leipzig präsentiert eine neue Wanderausstellung.

Sie ist vom 02.11. bis 20.11.2015 im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring, 1. Etage während der Öffnungszeiten (Mo – Do: 9-18 und Fr: 9-15 Uhr) zu sehen. Auf acht Panels werden Einzelschicksale im Kontext der nationalsozialistischen Herrschaftspraktiken skizziert. Damit wird das Besondere des Individuellen als dramatisches Beispiel einer Massenerscheinung verdeutlicht.

Am 03.11. und am 10.11 jeweils um 16.30 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

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Die Arbeitsgruppe zur Koordinierung des Erinnerungsprojekts Stolpersteine in Leipzig präsentiert eine neue Wanderausstellung. Sie ist vom 03.11. bis 20.11.2015 im Neuen Rathaus Leipzig, Martin-Luther-Ring, 1. Etage während der Öffnungszeiten (Mo – Do: 9-18 und Fr 9-15 Uhr) zu sehen. Auf acht Panels werden Einzelschicksale im Kontext der nationalsozialistischen Herrschaftspraktiken skizziert. Damit wird das Besondere des Individuellen als dramatisches Beispiel einer Massenerscheinung verdeutlicht.

Am 03.11. und am 10.11 jeweils um 16.30 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.

Am 9. Januar 2015 riefen DDR Bürgerrechtler und Leipziger Montagsdemonstranten vor dem Hintergrund der eskalierenden Situation auf Leipzigs Straßen und Plätzen zum Dialog unter der Überschrift „Für ein Europa freier Bürger und offener Grenzen" auf. Daraus entstand ein Vorbereitungskreis, der die Offenen Diskussionsforen in der Leipziger Volkshochschule veranstaltete. Aus den Erfahrungen der Gesprächsforen haben die Organisatoren ein Positionspapier erarbeitet.

Der Bericht wurde am 25. Februar 2015 um 13.30 Uhr in die obere Wandelhalle des Leipziger Neuen Rathauses vorgestellt und anschließend dem Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben.

Den Bericht finden Sie hier.

Anlässlich des 70. Geburtstages erscheint zur Buchmesse im März 2014:

Widerstehen. Pfarrer Christoph Wonneberger

von Andreas Peter Pausch.

frontcover wonneberger HomepageChristoph Wonneberger gehörte zu den Wegbereitern der Friedlichen Revolution. Stets streitbar, war er für vorsichtig lavierende Kirchenfunktionäre genauso unbequem wie für die SED und ihre Staatssicherheit, die ihn massiv unter Druck setzten. Zum Aufgeben zwingen konnten sie ihn nie. Als Pfarrer der Dresdner Weinbergskirche kämpfte er für die Einrichtung eines »Sozialen Friedensdienstes« und begründete die Tradition der Friedensgebete, die er in Leipzig zu politischen Veranstaltungen mit systemsprengender Kraft entwickelte. So trug er wesentlich zum gewaltlosen Ausgang der Revolution '89 bei. Beharrlichkeit und Unbeugsamkeit prägten ihn ebenso wie der Drang nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Seine Lebensgeschichte zeigt: Nichts muss so bleiben, wie es ist, und es lohnt sich zu widerstehen.

Herausgegeben von Uwe Schwabe im Auftrag des Archiv Bürgerbewegung Leipzig e. V.

Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Metropol-Verlag Berlin 2014

ISBN: 978-3-86331-184-1

Am Vortag des 24. Jahrestages des Mauerfalls findet am 8. November 2013 um 9.45 Uhr im Evangelischen Schulzentrum in Leipzig eine ganz besondere Geschichtsstunde statt.

In Anwesenheit des sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Lutz Rathenow und des Liedermachers Stephan Krawczyk wird die Ausstellung „Die DDR – Zwischen Repression und Widerspruch" am Evangelischen Schulzentrum eröffnet.

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung.

Dass ihre Arbeit nicht mehr finanziert wird ab 2014, dem Jahr des 25. Jubiläums von Friedlicher Revolution und Mauerfall, fürchten Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen. Sie konstatieren, dass Umfang wie Qualität der Aufarbeitung der SED-Diktatur außerhalb der Hochburgen zukünftig in Frage steht und haben sich deshalb mit einem offenen Brief an die Bundesregierung und die Verhandlungsführer der derzeitigen Koalitionsverhandlungen gewandt. Hintergrund ist, dass der Bundesstiftung Aufarbeitung ab kommendem Jahr erhebliche Mittel besonders für die dezentrale Projektfinanzierung fehlen werden.

Den offenen Brief finden Sie hier.

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