Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Ab dem 5. Mai haben wir Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Aufgrund der aktuellen Situation ist eine telefonische Anmeldung jedoch dringend erforderlich.

 

Herzlich willkommen auf der Website des Archiv Bürgerbewegung Leipzig.

Seit Vereinsgründung 1991 sammelt das Archiv die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Opposition, der Bürgerbewegung und der in den Jahren 1989/90 entstandenen Initiativen und Parteien. Wir möchten diese Unterlagen sichern, erschließen und dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Mit der kontinuierlichen Sammlung relevanter Schrift-, Bild- und Tonquellen lassen sich die Anfänge des politischen Protestes, die Ursachen und der Verlauf der Friedlichen Revolution und das Entstehen demokratischer Strukturen umfangreich und detailliert belegen.

Wenn Sie im Besitz von Unterlagen und Dokumenten (Fotos, Schriftgut u.a.) sind, welche für unser Archiv relevant sind und Sie wissen nicht wohin damit - kontaktieren Sie uns! Für weitere Informationen dazu lesen Sie bitte unsere Broschüre zum Thema Quellensammlung

 

Erfahren Sie auf unserer Website mehr zu unserem Bestand an Fotos und anderen Dokumenten. Außerdem finden Sie hier unsere Nutzungshinweise, Antragsformulare und haben Zugriff auf unsere Online-Datenbank

Seit April 2006 erinnern in Leipzig Stolpersteine an ehemalige Bewohner der Stadt, die vom Nazi-Regime verfolgt und deportiert und die schließlich zu Tode gekommen waren. Bisher liegen in Leipzig 565 Steine an 198 verschiedenen Orten.

Auf Grund der momentanen Situation wird der Initiator des Projektes, der Kölner Bildhauer Gunter Demnig, die Steine nicht selbst verlegen können. Ausnahmsweise wird dies die Arbeitsgemeinschaft am 11.6.2020 übernehmen und die Erinnerungsmale ebenerdig in den Gehweg einbringen.

Ablauf...

 

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. sucht zum 1. September 2020 eine/n Beschäftigten im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes für ein Jahr bis zum 31. August 2021.

Nähere Informationen findet ihr hier.

Du hast Lust, die Arbeit in einem kleinen Archivteam und einer Einrichtung für politische Bildung kennen zu lernen und bist interessiert an der Geschichte von Widerstand und Opposition in der ehemaligen DDR / SBZ? Dann bewirb Dich schriftlich bis zum 12. Juni 2020 bei dem Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V., Bernhard-Göring Straße 152, 04277 Leipzig

oder sende Deine Bewerbungsunterlagen per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Historischer Kern - Entwicklung - Legendenbildung

Bis Oktober 2020 entsteht eine neue Internetpräsention, die der Mythenbildung um die Leipziger Ereignisse nachgehen will. In einem ersten, jetzt veröffentlichten Schritt geht die Darstellung dem historischen Kern des Mythos‘ nach. Die Leipziger Montagsdemonstrationen waren untrennbar mit den seit 1982 stattfindenden Friedensgebeten in der Nikolaikirche verbunden. Die Darstellung schlägt den Bogen von den historischen Hintergründen und den Rahmenbedingungen über die ersten Friedensgebete, die Konflikte mit der Amtskirche, die Wir-wollen-raus-Bewegung bis zu verschiedenen Protestformen, die sich aus den montäglichen Treffen ergeben hatten. Die handgreifliche Auseinandersetzung mit der Staatsmacht gehörte demnach weit vor dem Herbst 1989 zum wöchentlichen Alltag. Den Abschluss dieses Abschnittes bildet das dramatische Geschehen im Herbst 1989 bis zur Entscheidung am 9. Oktober. 

www.mythos-montagsdemonstrationen.de

Die Wanderausstellung zeigt anschaulich, wie die Presse- und Meinungsfreiheit in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR eingeschränkt und unterdrückt wurde. Sie spannt dabei den Bogen von der Nachkriegszeit hin zum Einfluss der Westmedien, über die Untergrundzeitschriften der DDR-Opposition bis zum Medienfrühling 1990, als zahlreiche neue Zeitungen gegründet wurden. BesucherInnen können selbst in originalen Zeitungen blättern oder in Sendungen des Piratensenders „Radio Glasnost“ hineinhören.

Öffnungszeirten:

Ort:

Führung:

Di bis Fr, 10 bis 16 Uhr

Haus der Demokratie Leipzig, 2. Obergeschoss, Raum 203

Donnerstag, 26. März 2020, 15 Uhr

Weitere Termine und Schülerprojekte auf Anfrage!

Besucher während einer Führung durch die Ausstellung „Rotstift. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR“

Am 7. März 2020 fand unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ der zehnte „Tag der Archive“ auch im Archiv Bürgerbewegung Leipzig statt.
Zahlreiche Besucher nutzten das Angebot an einer der Führung durch das Magazin und durch die Wanderausstellung „Rotstift. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR“ teilzunehmen. In

dieser werden die Mechanismen zur Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit in der SBZ bzw. der DDRdargestellt und der Bogen dabei von der Nachkriegszeit in der SBZ bis zum

Archivleiterin Dr. Saskia Paul zeigt den Besuchern verschiedene Dokumente des Bestandes

Medienfrühling 1990 gespannt. Die Besucher brachten großes Interesse und eigene Erfahrungen zu diesem Thema mit.
Außerdem ergriffen sie die Möglichkeit sich Fotos, Samisdat und Dokumente aus dem Bestand des Archives zur Demokratie- und Bürgerrechtsbewegung in der ehemaligen DDR anzusehen und mit den Mitarbeitern über die verschiedenen Bestände des ABL ins Gespräch.

Der bundesweite „Tag der Archive“ findet seit 2004 auf Initiative des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. alle zwei Jahre statt.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. sucht zum 1. Mai 2020 für die Geschäftsstelle in Leipzig zur Unterstützung der Geschäftsleitung und für die Buchhaltung eine Fachkraft Verwaltung/ Buchhaltung in Teilzeit, 20 Stunden wöchentlich, befristet bis 31. Dezember 2020. Mit Aussicht auf Verlängerung.

Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Team aus haupt‐ und ehrenamtlichen Kollegen und Kolleginnen.

Das Aufgabengebiet umfasst die Verantwortung für die Finanzplanung und ‐abwicklung sowie alle Vorgänge im Zusammenhang mit Rechnungslegung und Buchhaltung. Weitere Informationen und Bewerbungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte der PDF. Bewerbungen werden bis zum 27. März 2020 entgegen genommen.

Das Archiv Bürgerbewegung Leipzig bleibt vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 7. Januar 2020 geschlossen.

geben Sie diese ins Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. (ABL) - lautet der Titel der neuesten Publikation des Archivs.

Auf 20 Seiten erfährt man, was im ABL alltäglich ist - das Einwerben und der Abschluss von Schenkungsvereinbarungen und Überlassungsverträgen, die Abholung der Materialen, deren Sichtung und Bewertung, die Bestandssicherung, der Schutz des nationalen Archivgutes, die archivarische Erschließung und Lagerung sowie letztlich auch die Nutzung v.a. durch Schüler, Studenten und Wissenschaftler.

Sie wollen wissen, wie im ABL mit Archivgut umgegangen wird, dann schauen Sie sich doch diese Broschüre hier einfach einmal an.

Seit Vereinsgründung sammelt das Archiv die hinterlassenen Selbstzeugnisse der DDR-Opposition, der Bürgerbewegung und der in den Jahren 1989/90 entstandenen Initiativen und Parteien, um diese zu sichern, dauerhaft aufzubewahren, zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Archiv hat bereits mehrere tausend Aktentitel archiviert und erschlossen, mit denen die erste Artikulierung des politischen Protestes, Ursachen und Verlauf der Friedlichen Revolution und das Entstehen demokratischer Strukturen umfassend belegt werden. Mit der Sammlung des entsprechenden Schrift-, Bild- und Tongutes strebt das Archiv die Bildung möglichst vollständiger Überlieferungen zu Einzelpersonen und Gruppen der DDR-Opposition, zu Bürgerbewegungen und zu den im Herbst 1989 neu entstandenen Parteien und Initiativen an. Der Archivbestand umfasst zurzeit ca. 220 lfm Archivgut. Weiterhin verfügt das Archiv über größere Bestände an Samisdatschriften, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsausschnitten sowie Video- und Tonkassetten und über 2.500 Bücher und Schriften von Aufarbeitungsinitiativen. Die Fotosammlung ist in den letzten Jahren auf ca. 15.000 Fotos angewachsen.

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